Welche Politik braucht Sexarbeit?

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Im Rahmen der Sendereihe “Sex/Arbeit/Lust/Illusionen VER/KAUFEN – Vom Arbeitsalltag in den Lustwerkstätten” hat Herbert Gnauer von Radio Orange mit mir über das Hurenstigma, Zwangsuntersuchungen und die Rolle der Politik in der Unterstützung von Sexarbeiter_innen gesprochen.

Die Sendereihe findet im Rahmen der Kampagne “Sex/Arbeit/Lust/Illusionen VER/KAUFEN” (kurz: www.lustwerkstatt.at) statt. Soundspaziergänge, Chats, Gespräche, Kinofilme, Interviews, Rendez-vous, Plakate und Radiosendungen widmen sich zwischen 8. März (Internationaler Frauentag) und 2. Juni (Internationaler Hurentag) dem Thema Sexarbeit: Ein klischee- und vorurteilsvermintes Gebiet. Jede*r hat eine Meinung, kaum eine*r kennt sich aus. Sexarbeiter*innen werden oft stigmatisiert, entmündigt, diskriminiert. Die öffentliche Debatte wird meist ohne Einbeziehung der Betroffenen geführt, Politik über ihre Köpfe hinweg und unter Missachtung ihrer Wünsche, Meinungen, Expertisen gemacht. Die Kampagne bietet ein Forum, in dem Sexarbeiter*innen selbst zu Wort kommen. Beschäftigte in der Sexindustrie, Wissenschaftler*innen, Mitarbeiter*innen von NGO’s, Aktivist*innen der Sexarbeiter*innenbewegungen, aber auch Kund*innen und Betreiber*innen werden Fragen beantworten und neue Perspektiven eröffnen.

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