Was blieb vom “langen Sommer der Flucht” 2015?

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Nach und nach rücken der Sommer 2015, der „Refugee Convoy – Schienenersatzverkehr“ von Ungarn nach Österreich, der „Train of Hope“ und die „Willkommen!“ rufenden Menschen an Bahnhöfen immer weiter in die Ferne. Während 2015 die geöffneten Grenzen die Stimmung euphorisiert haben, ist die heutige Debatte zum Thema Flucht immer öfter dominiert von Diskussionen über Grenzsicherung, Terror und rassistischen Perspektiven.

Was ist das Erbe von 2015? Welche neuen Netzwerke zwischen Geflüchteten und Unterstützenden sind entstanden? Wie können wir europäische Städte zu solidarischen Städten machen? Wie können wir uns als solidarische Gesellschaft organisieren?

Diese Fragen haben wir gemeinsam mit zahlreichen Aktivist*innen und einem engagierten Podium diskutiert – mit Birgit Roth (Border Crossing Spielfeld), Brigitte Hornyik (Plattform für eine menschliche Asylpolitik) und Abdulhamid Kwieder (Menschenrechtsaktivist).

Es war ein intensiver Austausch und eine gegenseitige Stärkung. Ein wichtiger gemeinsamer Rückblick auf den “langen Sommer der Flucht” 2015, eine auch schmerzvolle aktuelle Bestandsaufnahme und ein vorsichtig optimistischer politischer Ausblick.

Wir verändern die Gesellschaft und die Politik, indem wir uns einmischen, organisieren, Zeug*innenschaft ablegen, dokumentieren, aufzeigen, benennen, unsere Geschichten, Gegenmodelle schaffen und politische Solidarität leben!

Und es gab klare und starke Beiträge und eindringliche Appelle:

→ Nicht den Hetzern das Felder überlassen!
→ Vernetzung, Vernetzung, Vernetzung!
→ Das Gemeinsame über das Trennende stellen!

Wir bleiben dran und im Gespräch!

Eine Veranstaltung im Rahmen von:
„Yallah!? – über die Balkanroute“
Eine Wanderausstellung über den »langen Sommer der Migration« 2015 und die aktuelle europäische Flüchtlingspolitik.
www.yallah-balkanroute.eu

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