Schwarz-Blau arbeitet gegen Integration an Schulen

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Die Sparpläne der Regierung im Bereich Integration und Bildung sind verheerend. Die Zukunftschancen einer ganzen Generation dürfen nicht Spielball kurzsichtiger Verhinderungspolitik werden.

Integration ist eine institutionelle Herausforderung. Da reicht es nicht, Sprachkurse anzubieten und auf Segregation zu setzen. Wir brauchen ein ganzheitliches Gesamtkonzept, das Bildungsteilhabe und soziale Teilhabe für alle Kinder gleichermaßen ermöglicht. Dafür braucht es Sprachförderung, aber ebenso interkulturelle Pädagogik, soziale Arbeit und die Einbindung aller AkteurInnen auf Augenhöhe. Und es braucht eine ausreichende finanzielle Ausstattung. In Wien verstehen wir Integrationspolitik als Zukunftspolitik. Eine Investition in die Chancen unserer Kinder, die sich für alle lohnt.

Laut Medienberichten soll es in Zukunft deutlich weniger Geld und Betreuung an Österreichs Schulen geben. Allen voran betrifft das die Gelder des Integrationstopfes, die bisher 80 Millionen Euro ausmachten. Das bedeutet weniger SozialarbeiterInnen, weniger SchulpsychologInnen und weniger bis keine interkulturelle Teams. LehrerInnen und SchülerInnen bekommen kaum noch Unterstützung bei persönlichen und sprachlichen Hürden. Es ist ein Spiel mit der Zukunft junger Menschen und es betrifft nicht nur diejenigen, die erst Deutsch lernen müssen, sondern geht auf Kosten aller Kinder, Eltern und LehrerInnen.

In Wien verstehen wir Integrationspolitik als Zukunftspolitik. Eine Investition in die Chancen unserer Kinder, die sich für alle lohnt.

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